Infrastruktur

6 Juni 2017IDM

11. Weltseilbahnkongress in Bozen

Geht es um Seilbahnen, ist Südtirol der Nabel der Welt – in den kommenden Tagen auch offiziell. Von 6. bis 9. Juni findet in Bozen der 11. Internationale Weltseilbahnkongress statt.

Wohin führt die Entwicklung von Seilbahnen? Welche Chancen haben sie als öffentliches Verkehrsmittel im urbanen, welche im touristischen Bereich? Worauf haben die Betreiber von Seilbahnanlagen zu achten? Welche neuen Lösungen gibt es und wo liegen die technischen Grenzen? All diesen Fragen gehen Experten aus aller Welt ab kommenden Dienstag, 6. Juni, beim 11. Internationalen Weltseilbahnkongress an der Europäischen Akademie Eurac in Bozen nach. Organisiert wird der Kongress von der Internationalen Organisation für das Seilbahnwesen OITAF.

Die OITAF, 1959 in Mailand gegründet, umfasst alle drei für das Seilbahnwesen wichtigen Gruppen: die Seilbahnbetreiber, die Hersteller der Seilbahnanlagen und deren Aufsichtsbehörden, sodass das gesamte Know-how rund um diese besondere Art der Personenbeförderung in einer Hand gebündelt wird. Derzeit hat die OITAF 145 Mitglieder aus 30 Staaten, die sich alle sechs Jahre zum Weltseilbahnkongress treffen.

Dass in diesem Jahr Bozen der Austragungsort dieses Kongresses ist, kommt nicht von ungefähr. So ist nicht nur das Sekretariat der OITAF in Bozen angesiedelt, sondern Südtirol gehört auch zu den weltweit führenden Seilbahnländern. Hier sind einige der wichtigsten Player auf dem Seilbahnmarkt angesiedelt, zudem ist die Seilbahndichte höher als in den allermeisten anderen Ländern.

Eröffnet wird der Weltseilbahnkongress am Mittwoch, 7. Juni, um 9.00 Uhr durch den Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, bis Freitag folgt eine ganze Reihe von Fachvorträgen und Exkursionen.